Drag & Drop Design
Eingabeobjekte lassen sich auf der Paneloberfläche positionieren und verschieben. Größe und Anordnung können visuell angepasst werden.
Intelli-Variants verbindet Produktwissen, Regelwerke, Kalkulation und Fertigungsstrukturen direkt mit eEvolution. So werden aus komplexen Kundenwünschen reproduzierbare, prüfbare und wirtschaftlich beherrschbare Varianten.
Mit dem Intelli-Variants Model-Konfigurator lassen sich strukturierte, mehrstufige Abfragestrukturen aufbauen. Die regelbasierte Erfassung liefert die Quelldaten für Artikelstammdaten und Sachmerkmale, für mehrstufige Produktionsstücklisten sowie für Angebots- und Auftragspositionen einschließlich Kalkulation und Positionstexten.
Modelabfragen werden über einen Abfragebaum organisiert. Die zugrunde liegenden Abfragelisten können kunden- und projektbezogen definiert werden. Damit wird der Modeler zum Werkzeugkasten, mit dem technisches Produktwissen strukturiert und als nachvollziehbares Regelwerk im Unternehmen gepflegt werden kann.
Entscheidend ist ein sauberes Fundament: benötigte Daten, Merkmale, Abhängigkeiten und Regeln sollten vor der Modellierung gemeinsam mit den beteiligten Fachabteilungen festgelegt werden.
Viele vermeintliche Sonderprodukte sind keine vollständig neuen Konstruktionen. Häufig ändern sich lediglich Merkmale wie Maße, Materialien oder die Zusammenstellung vorhandener Komponenten. Sind diese Veränderungen regelbasiert beschreibbar, lässt sich ein großer Teil der Produktvielfalt systematisch automatisieren.
Zulässige Merkmale und Kombinationen führen den Anwender strukturiert durch die Konfiguration.
Bedingungen und Prüflogiken verhindern unzulässige oder unvollständige Kombinationen bereits während der Erfassung.
Verkaufspreise können an Merkmale gekoppelt oder über Formeln und hinterlegte Preisregeln berechnet werden.
Aus der Konfiguration entstehen die benötigten Artikel-, Stücklisten- und Fertigungsinformationen für den weiteren Prozess.
Der Produkt-Modeler eignet sich für Endprodukte und Baugruppen mit vielen unterschiedlichen Formen und Ausprägungen. Merkmale und Variablen können über Fertigungsstufen und Baugruppen hinweg verwendet und vererbt werden.
Bei komplexen Strukturen unterstützt Intelli-Variants dabei, erforderliche Merkmale vollständig zu erfassen. Prüflogiken können schon bei der Angebots- oder Auftragserfassung sicherstellen, dass die gewählte Konfiguration plausibel und technisch zulässig ist.
Die Stärke von Intelli-Variants liegt in der Verbindung der Variantenlogik mit den relevanten eEvolution-Prozessen. Produktwissen muss dadurch nicht an mehreren Stellen erneut erfasst oder interpretiert werden.
Eine erfolgreiche Variantenkonfiguration beginnt nicht mit der Software, sondern mit dem Verständnis Ihrer Produkte und Prozesse. Anforderungen werden in Workshops aufgenommen, strukturiert und in ein Modell überführt. Fachabteilungen liefern dabei das Produktwissen; Intelli-Variants macht dieses Wissen systematisch nutzbar.
Die Einführung kann schrittweise und modular erfolgen. Bestehende eEvolution-Prozesse bleiben dabei ein wichtiger Bezugspunkt, damit Konfigurator, ERP, Kalkulation und Produktion als integrierte Lösung zusammenarbeiten.
Je komplexer ein konfigurierbares Produkt wird, desto wichtiger ist eine Oberfläche, die Anwender sicher und übersichtlich durch die Erfassung führt. Der Intelli-Variants Panel Designer macht aus verschachtelten Abfragen klar strukturierte Dialogflächen – ohne dass für jede Oberflächenanpassung eine technisch anspruchsvolle Individualprogrammierung erforderlich ist.
Statt zahlreiche Einzelabfragen nacheinander zu durchlaufen, können logisch zusammengehörende Merkmale, Eingaben, Hinweise und Auswahlfelder auf Panels gebündelt werden. Bereits erfasste Werte bleiben sichtbar und der Anwender behält auch bei umfangreichen Variantenmodellen den Überblick.
Die Oberfläche lässt sich damit stärker an Produktstruktur, Arbeitsablauf und Benutzerrolle anpassen. Das reduziert Suchwege, Rückfragen und unnötige Navigation während der Konfiguration.
Komplexe Variantenlogik bleibt im Hintergrund leistungsfähig – während der Anwender eine verständliche, auf seine Aufgabe zugeschnittene Oberfläche erhält.
Eingabeobjekte lassen sich auf der Paneloberfläche positionieren und verschieben. Größe und Anordnung können visuell angepasst werden.
Panels können links oder rechts angeordnet und in ihrer Breite flexibel gestaltet werden. Inhalte passen sich dadurch besser an verfügbare Dialogflächen an.
Sichtbarkeit, Nur-Lesen-Zustand, Erfassungsreihenfolge und Vorgabewerte lassen sich abhängig von Regeln und Variablen steuern.
Eingaben können unmittelbar über Formeln geprüft werden. Bei ungültigen Werten erhält der Anwender direkt einen verständlichen Hinweis.
Hintergrund- und Textfarben können abhängig von Werten oder Variablen wechseln und so Grenzwerte oder besondere Zustände hervorheben.
Je nach Anforderung können unterschiedliche Eingabeformen, Auswahllisten und strukturierte Tabellenelemente verwendet werden.
Der Panel Designer ergänzt den Intelli-Variants Modeler um eine visuelle Gestaltungsebene. Bereits im Modell vorhandene Eingabeobjekte werden einer Dialogfläche zugeordnet und können anschließend im Designer angeordnet und konfiguriert werden.
Das Aussehen und Verhalten der Eingabeobjekte wird im Designer definiert. Anschließend werden die Elemente per Drag & Drop auf dem Panel platziert. Position, Breite und Höhe können direkt angepasst werden.
Ein Eigenschaftseditor stellt weitere Einstellungen bereit – beispielsweise Feldbezeichnung, Ausrichtung, Formatierung, Größe, Position, Plausibilisierung und dynamisches Verhalten.
Markierte Objekte können frei positioniert, verschoben und in ihrer Größe verändert werden. Gleichzeitig zeigt der Eigenschaftseditor die relevanten Parameter des ausgewählten Objekts an.
Ein Panel ist nicht nur eine statische Eingabemaske. Eingabe- und Ausgabeobjekte können auf bereits erfasste Variablen reagieren und dadurch ihr Verhalten verändern.
Nicht relevante Felder können ausgeblendet, unveränderbare Werte geschützt und Eingaben abhängig vom Prozesszustand aktiviert oder deaktiviert werden. Auch farbliche Hervorhebungen können auf Wertebereiche reagieren.
Nicht jede Aufgabenstellung lässt sich mit einzelnen Eingabefeldern sinnvoll abbilden. Deshalb ergänzt ein Tabellen Designer die Paneloberfläche um strukturierte, mehrzeilige Datenerfassung.
Tabellen können beispielsweise für technische Parameter, wiederkehrende Positionen oder strukturierte Zusatzdaten eingesetzt werden. Spalten lassen sich mit unterschiedlichen Eingabeformen ausstatten.
Auch innerhalb tabellarischer Erfassungen können Plausibilitätsregeln, Vorgabewerte, dynamische Sichtbarkeit, Formate sowie Farbsteuerungen eingesetzt werden.
Individuelle Produkte müssen nicht zwangsläufig individuelle Prozesse bedeuten. Die Erfolgsstory bei Evers Türenwerk zeigt, wie sich kundenindividuelle Türen mit eEvolution und Intelli-Variants systematisch konfigurieren, kalkulieren, planen und fertigen lassen.
Evers Türenwerk fertigt Zimmertüren in Kleinstserien bis hin zu Unikaten. Kunden können das Produkt aktiv mitgestalten – etwa über Sondermaße, Farben, Materialien, Holzarten, Oberflächen, Bautypen oder Lichtausschnitte.
Die Herausforderung liegt nicht allein darin, diese Wünsche im Vertrieb zu erfassen. Jede Entscheidung wirkt sich auf Kalkulation, Materialbedarf, Stücklisten, Arbeitsgänge, Kapazitäten und schließlich auf die Fertigung aus.
O.S.E. implementierte eEvolution mit Intelli-Variants, um diese Produktvielfalt nicht als Sammlung einzelner Sonderfälle, sondern als regelbasiertes Variantenspektrum abzubilden.
Viele vermeintliche Sonderanfertigungen unterscheiden sich nur in bestimmten Merkmalen. Intelli-Variants überführt dieses Produktwissen in Regeln: Welche Maße sind zulässig? Welche Materialien können kombiniert werden? Welche Komponenten werden für eine konkrete Ausführung benötigt?
So entsteht aus Erfahrungswissen ein reproduzierbarer und systematisch nutzbarer Konfigurationsprozess.
Der Anwender wird über einen Fragenkatalog durch die Produktdefinition geführt. Antworten werden als Variantenmerkmale gespeichert und stehen anschließend im gesamten Prozess zur Verfügung.
Aus einer Auswahl können automatisch weitere Entscheidungen, Texte, Preise, Auftragspositionen, Materialien und Produktionsstrukturen entstehen.
Regeln prüfen bereits während der Konfiguration, ob eine gewünschte Kombination technisch möglich ist. Abhängig von einer Eingabe können zusätzliche Anforderungen automatisch aktiviert oder unzulässige Kombinationen sofort zurückgewiesen werden.
Damit wird technisches Know-how direkt im Vertriebs- und Auftragsprozess nutzbar.
Die einmal erfassten Variantenmerkmale bleiben nicht im Verkauf stehen. Intelli-Variants nutzt sie, um auftragsbezogene Stücklisten, technische Daten, Kalkulationsinformationen und Fertigungsstrukturen automatisch abzuleiten.
So wird aus dem individuellen Kundenwunsch ein konkret planbarer und produzierbarer Auftrag.
Die im Fragenkatalog erfassten Merkmale steuern variable Stücklisten. Maße, Ausführung und technische Eigenschaften bestimmen, welche Komponenten, Materialien und Arbeitsgänge tatsächlich benötigt werden.
Auch verschachtelte Stücklisten können regelbasiert aufeinander reagieren. Dadurch lassen sich mehrstufige Fertigungsstrukturen aus der konkreten Variante ableiten, ohne für jede Ausführung vollständig separate Stammdaten pflegen zu müssen.
Variantenfertigung bedeutet nicht automatisch, jedes Produkt vollständig isoliert zu produzieren. Sind Merkmale und Materialien strukturiert bekannt, können ähnliche Arbeitsgänge und gleiche Materialeigenschaften auftragsübergreifend erkannt und gemeinsam geplant werden.
Das System kann beispielsweise Materialien nach Eigenschaften wie Holzart, Breite oder Oberfläche gruppieren. Dadurch können gleiche Bearbeitungsschritte für Teile aus unterschiedlichen Kundenaufträgen zusammengeführt werden.
So entstehen trotz hoher Produktvielfalt Synergieeffekte in der Fertigung – ein entscheidender Ansatz, um Individualität und wirtschaftliche Produktion miteinander zu verbinden.
Ein besonders anschaulicher Teil der Erfolgsstory ist die Verbindung der ERP-Daten mit der CNC-Maschine. Die Eigenschaften eines Auftrags werden über eine Schnittstelle für die Bearbeitung bereitgestellt.
Die Grundidee von Intelli-Variants ist bis heute aktuell: Viele kundenspezifische Ausführungen sind keine völlig neuen Produkte. Maße, Materialien, Komponenten oder Ausstattungen verändern sich innerhalb eines grundsätzlich vorhersehbaren Variantenspektrums.
Wer dieses Wissen als Regelwerk beschreibt, kann individuelle Anforderungen schneller klären, sicher dokumentieren und wie einen strukturierten Standardprozess weiterverarbeiten.
Das Produktwissen bleibt dabei in der Verantwortung der Fachbereiche und kann von Vertrieb, Arbeitsvorbereitung und Produktion gemeinsam genutzt werden.
Je individueller Kundenanforderungen werden, desto stärker wächst die Zahl möglicher Produktvarianten. Intelli-Variants setzt genau dort an: Produktwissen, Merkmale, Regeln, Preise und Fertigungsstrukturen werden so modelliert, dass Varianten beherrschbar bleiben – ohne für jede denkbare Kombination eigene Artikelstämme, Stücklisten und Arbeitspläne pflegen zu müssen.
Unterschiedliche Kundenwünsche wirken sich häufig nicht nur auf den Vertrieb aus. Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Produktion, Kalkulation und Logistik müssen die daraus entstehenden Varianten ebenfalls beherrschen. Werden sämtliche Kombinationen klassisch über separate Artikel, Stücklisten und Arbeitspläne abgebildet, wächst der Stammdatenbestand sehr schnell.
Die Folge sind hoher Pflegeaufwand, redundante Datenhaltung und ein steigendes Fehlerrisiko. Genau an dieser Stelle setzt Intelli-Variants für eEvolution an.
Wenn jede Option und jede Kombination als eigener Artikel mit eigener Stückliste und eigenem Arbeitsplan angelegt wird, vervielfacht sich die Zahl der zu pflegenden Datensätze. Schon bei einem grundsätzlich gleichen Produkt können dadurch sehr viele Varianten entstehen.
Doppelte oder nahezu identische Daten erhöhen den organisatorischen Aufwand. Änderungen müssen an mehreren Stellen nachgeführt werden und können Reibungsverluste, zusätzliche Produktionskosten und vermeidbare Fehler verursachen.
Intelli-Variants beschreibt Produktoptionen über Kriterien und Ausprägungen. Fertigungsrelevante Konsequenzen werden in einer regelbasierten Artikel-/Erzeugnisstruktur hinterlegt. Änderungen konzentrieren sich damit im Wesentlichen auf Merkmale, Ausprägungen und das zugrunde liegende Regelwerk.
Die Presseinformation beschreibt Intelli-Variants als durchgängiges Varianten-Management innerhalb von eEvolution: Konfiguration, Artikelorganisation, Preisfindung und Änderungsmanagement greifen ineinander.
Die Beschreibung des gewünschten Produkts erfolgt bereits bei Angebot und Auftrag anhand der dem Produkt zugeordneten Variantenkriterien und ihrer möglichen Ausprägungen. Diese Kriterien werden zuvor in der Modellabfrage strukturiert.
Der Intelli-Variants Dialog unterstützt eine übersichtliche Erfassung per Tastatur oder Maus und erlaubt auch die Navigation zurück durch die Abfragestruktur. Konfigurations- und Abfrageregeln können technische oder marktbedingte Restriktionen als Plausibilitäten abbilden.
Dadurch lassen sich Fehlkonfigurationen früh vermeiden: nicht zulässige Ausprägungen können ausgeblendet, Merkmale dynamisch vorbelegt oder berechnet und Eingaben abhängig vom Kontext als Kann- oder Muss-Felder gesteuert werden.
Nach der Konfiguration werden automatisch eine oder mehrere Positionsvarianten erzeugt und zusammen mit den erfassten Variantenmerkmalen gespeichert. Ist eine Merkmalskombination noch nicht vorhanden, kann auch der zugehörige Artikel mit Sachmerkmalsleiste und Werten angelegt werden.
Eine Variantennummer dient anschließend als eindeutiger Schlüssel. Dadurch lassen sich Produktvarianten systemweit unterscheiden, wiederfinden und in Dokumenten wie Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung, Fertigungsauftrag oder Bestandslisten ausweisen.
Zu den definierten Kriterien und Ausprägungen können Variantenkonditionen hinterlegt werden. Die jeweils zutreffenden Konditionen ergänzen den Grundpreis prozentual oder wertmäßig und ergeben den Positionswert der konkreten Variante.
Konditionen können beispielsweise teile- oder kundenbezogen gelten. Ebenso können Aufschläge vor oder nach Rabattberechnung berücksichtigt oder als eigenständige Aufschlagsposition ausgewiesen werden. Für bestimmte Standardvarianten sind zudem spezielle Varianten-Sonderpreise möglich.
Stücklisten- und Arbeitsgangpositionen werden um Regeln und Bedingungsformeln ergänzt. Diese greifen auf die Kriterien und Ausprägungen der konkreten Produktvariante zu.
Neben einfachen Entscheidungen können auch Berechnungen hinterlegt werden. So lassen sich beispielsweise Einsatzmengen oder Materialzuschnitte für Maßvarianten berechnen.
Auf der Arbeitsplanseite können Stück- und Rüstzeiten berechnet sowie Arbeitsplätze oder benötigte CNC-Programme dynamisch zugeordnet werden. Auch variantenspezifische Hinweis-Texte für Produktionsunterlagen können automatisch entstehen.
Wird der konfigurierte Kundenauftrag für die Produktion eingeplant, greift Intelli-Variants auf die gespeicherte regelbasierte Erzeugnisstruktur und die Variantenmerkmale zurück. Daraus kann direkt eine auftragsbezogene Struktur von Fertigungsaufträgen mit Materialbedarf und Arbeitsgängen entstehen.
Die Variantenregeln wirken damit bereits bei der Erzeugung von Stücklisten und Arbeitsplänen. Da sich Varianten häufig über mehrere Fertigungsebenen erstrecken, müssen auch untergeordnete Baugruppen in das Variantenmanagement einbezogen werden.
Die Presseinformation unterscheidet zwei grundsätzliche Formen des Variantenmanagements. Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, ob Unterbaugruppen eigenständig disponiert und gelagert werden sollen oder ausschließlich auftragsbezogen entstehen.
Werden Unterbaugruppen in mehreren Erzeugnissen wiederverwendet und in Losgrößen produziert, kann jede Varianten-Baugruppe als eigene Einheit mit eigenen Kriterien betrachtet werden.
Dadurch können Varianten-Unterbaugruppen auf allen Ebenen dispositiv und bestandsmäßig unterschieden werden.
Hier erhalten im Wesentlichen die verkaufsfähigen Erzeugnisse beziehungsweise Ersatzteile die relevanten Kriterien. Die Regelung von Stücklisten und Arbeitsgängen kann über alle Fertigungsebenen hinweg auf diese Erzeugniskriterien zugreifen.
Der Vorteil: Für rein auftragsbezogene Unterbaugruppen müssen keine eigenen Varianten erzeugt werden. Dafür ist für diese Baugruppen keine eigenständige Disposition oder Bestandsführung vorgesehen.
Die Presseinformation betont, dass die eEvolution-Standardfunktionen – beispielsweise Kommissionierung, Retoure, Lagerführung, PPS-Material- und Zeitbuchungen, PZE/BDE/MDE, Funk-Lagerbuchungen sowie integrierte Finanz- und Lohnbuchhaltung – in ihrer Standardfunktionalität erhalten bleiben.
Damit verfolgt Intelli-Variants einen klaren Ansatz: Die Variantenlogik erweitert die Standardprozesse gezielt, ohne die ERP-Basis unnötig zu vervielfachen.
„Eine vertrauensvolle Partnerschaft ist das Fundament für eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit.“
Variantenreiche Produkte sind im Vertrieb oft erklärungsintensiv, in der Kalkulation anspruchsvoll und in der Fertigung fehleranfällig. Intelli-Variants verbindet Produktwissen, Regeln und ERP-Prozesse direkt in eEvolution. So wird aus einer individuellen Anforderung Schritt für Schritt eine technisch zulässige, kalkulierbare und produzierbare Lösung.
Anwender werden strukturiert durch Merkmale, Optionen und Abhängigkeiten geführt. Hinterlegte Regeln sorgen dafür, dass nur sinnvolle und zulässige Kombinationen entstehen.
Know-how bleibt nicht in einzelnen Köpfen. Produktlogik, Zusammenhänge und Variantenwissen werden zentral abgebildet und stehen Vertrieb, Auftragsbearbeitung und Fertigung jederzeit zur Verfügung.
Konfiguration endet nicht beim Angebot. Intelli-Variants kann die gewonnenen Informationen direkt für Auftragspositionen, Stücklisten, Fertigungsinformationen und nachgelagerte Prozesse in eEvolution nutzbar machen.
Ein Produktkonfigurator unterstützt dabei, ein Produkt aus Merkmalen, Ausprägungen, Komponenten und Regeln schrittweise zusammenzustellen. Der Anwender beschreibt den Bedarf aus Kundensicht; das hinterlegte Produktwissen prüft, welche Kombinationen technisch sinnvoll und zulässig sind.
Kunden erwarten passgenaue Produkte, schnelle Angebote und kurze Lieferzeiten – möglichst ohne die Nachteile klassischer Sonderanfertigung.
Unternehmen benötigen wiederverwendbare Komponenten, klare Regeln, stabile Prozesse und eine beherrschbare Teile- und Variantenvielfalt.
Auswahlmöglichkeiten, Abhängigkeiten, Ausschlüsse und Berechnungen bilden das Wissen ab, das sonst häufig nur erfahrene Produktexperten beherrschen.
Modulare Produktstrukturen und regelbasierte Varianten ermöglichen kundenindividuelle Lösungen, ohne jede Bestellung wie ein vollständig neues Produkt behandeln zu müssen.
Je mehr Merkmale und Abhängigkeiten ein Produkt besitzt, desto wichtiger wird eine konsistente Logik, die den Anwender sicher durch die zulässigen Möglichkeiten führt.
Der größte Nutzen entsteht, wenn die Produktdefinition nicht am Angebot endet. Aus der einmal erfassten Kundenanforderung können nachgelagerte Informationen für Auftrag, Stückliste, Arbeitsvorbereitung und Fertigung entstehen – ohne dieselben Angaben mehrfach erfassen zu müssen.
Geführte Produktauswahl, vollständige Spezifikation und konsistente Kalkulationsgrundlagen reduzieren Rückfragen und verkürzen die Angebotsbearbeitung.
Die für die Variante ermittelten Merkmale können als Grundlage für auftragsbezogene Stücklisten, Arbeitsinformationen und weitere Fertigungsdaten dienen.
Technisches Wissen wird früh im Prozess verfügbar. Dadurch kann der Vertrieb sicherer beraten und die technische Klärung wird systematisch vorbereitet.
Ein Produktkonfigurator kann je nach Rolle unterschiedlich genutzt werden. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten auf derselben Produktlogik arbeiten, aber nur die für ihre Aufgabe relevanten Informationen und Funktionen sehen.
Eine verständliche Auswahl unterstützt bei der Produktspezifikation und kann komplexe Zusammenhänge so darstellen, dass auch Nicht-Produktexperten sicher zum passenden Ergebnis gelangen.
Innen- und Außendienst profitieren von geführter Auswahl, hinterlegtem Beziehungswissen und einer konsistenten Basis für Preise, Texte und Angebotsdaten.
Projektierung, Konstruktion und Fertigungsvorbereitung erhalten eine bereits strukturierte und technisch geprüfte Produktdefinition als Ausgangspunkt für ihre Folgeprozesse.
Konfigurationswissen ist besonders wertvoll, wenn es mit den vorhandenen Unternehmenssystemen zusammenspielt. Welche Schnittstellen im konkreten Projekt sinnvoll sind, hängt von Prozess, Produkt und bestehender Systemlandschaft ab.
Artikel, Kunden-, Angebots- und Auftragsdaten sowie Stücklisten und Fertigungsinformationen bilden die zentrale Verbindung in den operativen Prozess.
Kunden-, Ansprechpartner- und Vertriebsinformationen können die Konfiguration ergänzen und den Weg vom Bedarf zum Angebot unterstützen.
Bei geeigneten Projekten können Konfiguration und technische Auslegung miteinander verbunden werden. Umfang und Automatisierungsgrad sind vom jeweiligen CAD- und Produktmodell abhängig.
Online-Konfiguration kann Kunden und Partner in die Produktauswahl einbeziehen und Daten für nachgelagerte ERP-Prozesse bereitstellen.
Produktinformationen, technische Unterlagen und Dokumente können Teil einer durchgängigen Informationskette rund um die konfigurierte Variante sein.
Produktspezifische Berechnungs- oder Auslegungslogiken lassen sich je nach Szenario in den Konfigurationsprozess einbeziehen.
Bestehendes Produktwissen liegt häufig in Tabellen vor. Bei zunehmender Variantenkomplexität sollte dieses Wissen strukturiert in eine regelbasierte Lösung überführt werden.
2D- oder 3D-Darstellungen können in geeigneten Szenarien die Produktauswahl unterstützen. Eine konkrete CAD-/3D-Automation ist projekt- und schnittstellenabhängig.
Produkte verändern sich: Merkmale kommen hinzu, Komponenten entfallen, Regeln werden angepasst und neue Marktanforderungen entstehen. Deshalb sollte Produktwissen nicht als einmaliges Projekt betrachtet werden, sondern als dauerhaft zu pflegender Bestandteil des Produktmanagements.
Merkmale, Kombinationsmöglichkeiten und Restriktionen sollten nachvollziehbar gepflegt werden können, damit neue Produktstände kontrolliert in die Konfiguration einfließen.
Wenn Produkte häufig geändert werden, helfen zeitliche Gültigkeiten dabei, Produktwissen für unterschiedliche Stände und Einsatzzeiträume strukturiert vorzuhalten.
Je leichter Fachanwender Produktwissen pflegen können, desto geringer wird die Abhängigkeit von Einzelpersonen oder aufwendiger Individualprogrammierung.
Ein moderner Produktkonfigurator unterstützt weit mehr als die reine Auswahl von Optionen. Als CPQ-Lösung verbindet er Konfiguration, Preisfindung und Angebotserstellung. Der Vertrieb erhält damit ein Werkzeug, mit dem komplexe Produkte schneller, konsistenter und mit deutlich weniger Rückfragen angeboten werden können.
Das Ziel: Der Kunde erhält schneller eine passende Lösung – und intern entstehen von Anfang an Daten, mit denen Auftrag, Beschaffung und Fertigung weiterarbeiten können.
Komplexe Produktportfolios werden beherrschbar. Auch neue Mitarbeiter können schneller sichere Angebote erstellen und Kunden kompetent beraten.
Geführte Auswahl, schnelle Antworten und konsistente Produktinformationen verbessern Beratung und Service – auch für Händler und Fachpartner.
Produktdaten, Regeln und Variantenlogik werden strukturiert gepflegt. Das erleichtert die Einführung neuer Produkte und reduziert Rückfragen.
Konfigurationsergebnisse können direkt in Auftragsdaten überführt werden. Manuelle Übertragungen und doppelte Datenerfassung werden reduziert.
Aus der gewählten Variante können Stücklisten, technische Merkmale und Fertigungsinformationen abgeleitet werden – eine wichtige Basis für durchgängige Prozesse.
Regelwissen wird dauerhaft gesichert. Das reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Spezialisten und unterstützt die Einarbeitung neuer Mitarbeiter.
Ein Produktkonfigurator benötigt mehr als eine Liste von Auswahlfeldern. Entscheidend ist das Beziehungswissen zwischen Merkmalen, Ausprägungen, Komponenten und technischen Randbedingungen. Intelli-Variants bildet diese Zusammenhänge so ab, dass der Anwender während der Konfiguration geführt wird und widersprüchliche Kombinationen frühzeitig vermieden werden.
Geeignet, um definierte Merkmale und erlaubte Kombinationen übersichtlich abzubilden und gezielt auszuwerten.
Merkmale können voneinander abhängig gemacht werden. Auswahl, Ausschluss und Berechnung reagieren auf bereits getroffene Entscheidungen.
Für komplexere Aufgaben lassen sich Berechnungen und Datenbankinformationen in die Konfiguration einbeziehen.
Wie individuell ein Produkt im Auftragsfall entsteht, lässt sich mit fünf verbreiteten Fertigungsstrategien beschreiben. Von links nach rechts nimmt der kundenspezifische Anteil typischerweise zu.
Der Kunde wählt aus vorhandenen Produkten oder Komponenten. Die Auswahlmöglichkeiten sind weitgehend unabhängig voneinander; konstruktiver Aufwand entsteht normalerweise nicht.
Das Produkt wird anhand von Merkmalen und Regeln kundenindividuell zusammengestellt. Abhängigkeiten und Ausschlüsse sorgen für eine technisch zulässige Variante.
Vorgefertigte oder vorhandene Komponenten werden entsprechend der Kundenkonfiguration zu einem individuellen Produkt zusammengebaut.
Komponenten können zusätzlich parametrisiert oder in ihrer Struktur verändert werden. Die Kundenanforderung beeinflusst damit direkt die Fertigungsinformationen.
Teile des Produkts werden erst aufgrund der konkreten Kundenanforderung entwickelt oder konstruiert. Konfiguration, Auslegung und Konstruktion greifen besonders eng ineinander.
Merksatz: Auswählen → Konfigurieren → Montieren → Fertigen → Konstruieren.
Für den kompakten Einstieg in Produktkonfiguration, CPQ und die Integration in eEvolution haben wir die wichtigsten Zusammenhänge auf einer eigenen Themenseite zusammengefasst.
Wir zeigen Ihnen, wie eEvolution und Intelli-Variants Ihre Abläufe unterstützen können.