01Schritt 1 von 7
Ziele klären
Was soll sich im Arbeitsalltag verbessern?
Ein ERP-Projekt braucht Ziele, an denen sich Entscheidungen messen lassen. Gemeinsam betrachten wir beispielsweise Lieferfähigkeit, Bestandsübersicht, Durchlaufzeiten oder die doppelte Erfassung von Informationen. Daraus leiten wir ab, was zuerst gelöst werden soll.
O.S.E.-PraxisimpulsBeschreiben Sie ein konkretes Problem, bevor Sie eine Funktion bestellen. „Auftragsstatus ohne Rückfragen erkennen“ ist eine bessere Gesprächsgrundlage als „ein neues Dashboard“.
Das Ergebnis: Priorisierte Ziele, ein abgegrenzter Projektumfang und nachvollziehbare Erfolgskriterien.
Welcher Ablauf kostet Sie heute besonders viel Zeit?
02Schritt 2 von 7
Menschen einbinden
Das Wissen steckt auch bei Ihren Mitarbeitenden.
Einkauf, Vertrieb, Lager, Fertigung und Verwaltung betrachten denselben Vorgang aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Früh eingebundene Ansprechpartner helfen, Anforderungen vollständig zu erfassen und spätere Entscheidungen in den Arbeitsalltag zu übersetzen.
O.S.E.-PraxisimpulsPlanen Sie Zeit für Ihre Fachanwender ein. Sie kennen Sonderfälle und können beurteilen, ob eine Lösung unter realen Arbeitsbedingungen funktioniert. Benennen Sie außerdem, wer Entscheidungen trifft.
Das Ergebnis: Klare Zuständigkeiten, verfügbare Ansprechpartner und ein gemeinsames Verständnis des Vorhabens.
Wer kennt den Ablauf – und wer entscheidet über Änderungen?
03Schritt 3 von 7
Prozesse verstehen
Den gesamten Vorgang sehen, nicht nur eine Maske.
Wir betrachten zusammenhängende Abläufe: vom Angebot über Beschaffung und Produktion bis zu Lieferung und Rechnung. Wo werden Informationen weitergegeben? Wo entstehen Rückfragen? Welche Ausnahmen müssen berücksichtigt werden?
O.S.E.-PraxisimpulsGehen Sie einen echten, anonymisierten Geschäftsvorgang Schritt für Schritt durch. Dabei werden Übergaben, Medienbrüche und Sonderfälle sichtbar, die eine reine Funktionsliste leicht übersieht.
Das Ergebnis: Ein abgestimmter Sollablauf mit Anforderungen, Übergaben und wichtigen Ausnahmefällen.
Wo wird heute nachgefragt, nacherfasst oder mit einer zusätzlichen Liste gearbeitet?
04Schritt 4 von 7
Daten vorbereiten
Verlässliche Entscheidungen brauchen verlässliche Daten.
Artikel, Geschäftspartner, Einheiten, Bestände und Stücklisten bilden die Grundlage Ihrer ERP-Abläufe. Wir stimmen ab, welche Daten benötigt werden, wer ihre Qualität verantwortet und wie eine Übernahme vorbereitet und geprüft wird.
O.S.E.-PraxisimpulsÜbernehmen Sie Daten nicht ungeprüft. Klären Sie Dubletten, Einheiten und Pflichtangaben frühzeitig. Prüfen Sie eine Testübernahme anhand typischer Artikel und Vorgänge, bevor der produktive Start ansteht.
Das Ergebnis: Definierte Datenverantwortung, abgestimmte Übernahmeregeln und geprüfte Testdaten.
Welche Daten sind verlässlich – und welche müssen zuerst bereinigt werden?
05Schritt 5 von 7
Lösung gestalten
eEvolution ERP passend einrichten und gezielt ergänzen.
Auf Basis der abgestimmten Abläufe betrachten wir Standardfunktionen, Konfiguration, Schnittstellen und individuelle Erweiterungen. O.S.E. verbindet dabei ERP-Beratung mit Softwareentwicklung, damit die Lösung zu Ihren Prozessen und vorhandenen Anwendungen passt.
O.S.E.-PraxisimpulsPrüfen Sie zuerst, wie weit der Standard trägt. Wo eine Erweiterung sinnvoll ist, sollten Nutzen, Pflegeaufwand und Auswirkungen auf Updates gemeinsam bewertet werden. Nicht jede Ausnahme braucht eine eigene Entwicklung.
Das Ergebnis: Ein nachvollziehbares Lösungskonzept mit klaren Entscheidungen zu Standard, Anpassungen und Schnittstellen.
Welche Besonderheit bringt Ihrem Unternehmen einen konkreten Nutzen?
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Sicher starten
Testen, schulen und den Übergang bewusst planen.
Vor dem Start prüfen die Beteiligten typische Geschäftsvorgänge und relevante Sonderfälle. Schulungen orientieren sich an den Aufgaben der Anwender. Datenübernahme, Zuständigkeiten und Unterstützung in der Startphase werden gemeinsam vorbereitet.
O.S.E.-PraxisimpulsEin erfolgreicher Einzeltest reicht nicht aus. Testen Sie vollständige Abläufe über Abteilungsgrenzen hinweg und halten Sie offene Punkte fest. Vereinbaren Sie klare Freigabekriterien für den produktiven Start.
Das Ergebnis: Abgestimmte Tests, vorbereitete Anwender und ein tragfähiger Start- und Unterstützungsplan.
Können Ihre Mitarbeitenden die wichtigsten Vorgänge bereits sicher durchspielen?
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Erfolg weiterentwickeln
Nach dem Start beginnt die gezielte Verbesserung.
Vergleichen Sie die Ergebnisse mit den vereinbarten Zielen und sammeln Sie Rückmeldungen aus dem Alltag. Gemeinsam lassen sich weitere Verbesserungen priorisieren – von kleinen Bedienhilfen bis zu neuen Funktionen oder Schnittstellen.
O.S.E.-PraxisimpulsTrennen Sie dringende Störungen von Weiterentwicklungswünschen. Eine gepflegte Aufgabenliste mit Nutzen, Priorität und Verantwortlichen schafft Klarheit und verhindert, dass gute Ideen im Tagesgeschäft verloren gehen.
Das Ergebnis: Ein regelmäßiger Blick auf die Ziele und ein priorisierter Plan für die nächsten Verbesserungen.
Was funktioniert schon besser – und welcher nächste Schritt lohnt sich?