O.S.E. · Warenwirtschaft · Verpackungsdaten

EU-Verpackungsverordnung PPWR

Verpackungsdaten im Griff. Die nächsten Schritte klar vor Augen.

Welche Verpackung gehört zu welchem Artikel? Wo liegen die Materialangaben und Lieferantennachweise? O.S.E. hilft Ihnen, aus diesen Fragen einen konkreten Arbeitsplan für Ihre Warenwirtschaft zu machen.

PPWR: Jetzt die eigenen Abläufe betrachten

Die EU-Verordnung 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle ist seit dem 11. Februar 2025 in Kraft und gilt grundsätzlich seit dem 12. August 2026. Weitere Anforderungen werden stufenweise wirksam. Ein allgemeiner Geltungsbeginn bedeutet daher nicht, dass sämtliche Einzelpflichten bereits gleichzeitig gelten.

Welche Vorgaben Ihr Unternehmen betreffen, hängt unter anderem von Ihrer rechtlichen Rolle, den Verpackungsarten und den betroffenen Märkten ab. Das Thema kann auch Handel, Produktion und Versand betreffen. Eine Einordnung allein nach der Branche greift zu kurz.

Zeitplan und Hintergrund bei der Europäischen Kommission →

Vier Fragen für Ihre Datenbasis

Für die Bestandsaufnahme empfehlen wir, einen typischen Artikel mit seiner Verpackung durch den gesamten Ablauf zu verfolgen:

Was wird eingesetzt?

Ordnen Sie Verpackungsarten, Materialien und Gewichte den zugehörigen Artikeln zu. Halten Sie fest, welche Angaben verfügbar sind und welche noch fehlen.

Wohin geht die Ware?

Betrachten Sie Mengen und Absatzländer zusammen mit Ihren Lieferprozessen. Klären Sie, welche Zuordnungen bereits aus den Belegen hervorgehen.

Wo liegen die Nachweise?

Bringen Sie Lieferanteninformationen und relevante Dokumente zusammen. Ein benannter Ablageort und klare Zuständigkeiten erleichtern spätere Rückfragen.

Wer hält die Angaben aktuell?

Vereinbaren Sie, wer neue Verpackungen erfasst, Änderungen prüft und fehlende Angaben beschafft. So wird die Datenpflege Teil des Tagesgeschäfts.

eEvolution als Ausgangspunkt nutzen

Der Hersteller nennt vorhandene Strukturen in eEvolution und Hive9 als Grundlage für verpackungsbezogene Informationen. Daraus folgt noch keine vollständige PPWR-Abdeckung: Spezifische Datenfelder, Prüfungen, Länderberichte oder Registermeldungen sind nicht pauschal als verfügbare Standardfunktionen zugesagt.

O.S.E. prüft mit Ihnen, welche Informationen Ihre Installation bereits bereitstellt und wo Ergänzungen sinnvoll sind. Den konkreten Funktionsumfang, mögliche Anpassungen und den Aufwand stimmen wir anhand Ihrer Anforderungen ab.

Herstellerbeitrag: PPWR und die Rolle des ERP →

Mit O.S.E. vom Überblick zum Arbeitsplan

Gemeinsam einen Praxisfall durchgehen

Bringen Sie einen typischen Artikel, eine Lieferanteninformation und einen Versandvorgang mit. Im Gespräch betrachten wir, welche Daten zusammengehören und an welchen Stellen Ihre Mitarbeitenden heute nachfragen müssen.

Die nächsten Schritte festlegen

Aus dem Praxisfall leiten wir Aufgaben für Datenpflege und ERP-Einrichtung ab. Sie erhalten eine Grundlage, um Prioritäten, Verantwortliche und den weiteren Klärungsbedarf intern zu besprechen.

Ihr Vorteil: Ein konkreter Einstieg, der zu Ihren vorhandenen Abläufen passt und den Abstimmungsbedarf zwischen Einkauf, Versand und Verwaltung sichtbar macht.

Was ERP-Unterstützung leisten kann

Eine strukturierte Datenbasis hilft bei der Vorbereitung und Auskunftsfähigkeit. Die rechtliche Bewertung Ihrer Rolle, die Prüfung von Verpackungen und die Erfüllung der einschlägigen Pflichten bleiben gesondert zu klären. Dafür sollte bei Bedarf fachkundige rechtliche Unterstützung hinzugezogen werden. Eine ERP-Einrichtung allein bestätigt keine PPWR-Konformität.

Wie gut sind Ihre Verpackungsdaten vorbereitet?

Besprechen wir gemeinsam, welche Informationen bereits vorliegen und wie Sie die offenen Punkte systematisch angehen können.

Quellen und weiterführende Informationen

Redaktioneller Stand: 05.10.2026. Allgemeine Orientierung für die ERP-Praxis.